Bd. 00469 / 00470 - Zola Emile - Nana

Bd. 00469 / 00470 - Zola Emile - Nana

ArtikelNr.: 04552
Unser Preis: 4,99 €
inkl. 0% USt., zzgl. Versand

knapper Lagerbestand!

Kategorie: Zola Emile

Diese Seite drucken
in den Warenkorb

BESCHREIBUNG:

Taschenbuch ; Goldmanns Gelbe Taschenbücher Bd. 00469/00470 ; 1965 ; 4. Auflage ; 379 Seiten ; 18,0 cm x 11,4 cm

gebrauchter Zustand (vergilbt, stockfleckig, Einband leicht beschädigt)

 

Aufstieg und Niedergang einer "Grande Cocotte".
Nana, eine hübsche Prostituierte in Paris Mitte des 18. Jahrhunderts, bekommt eine Rolle als Venus in einem kleinen Varietétheater, in dem sie erstmalig fast nackt, nur mit einem durchsichtigen Schleier bekleidet, auftritt. Ein Raunen geht durch die Zuschauerreihen, und das Publikum starrt erregt auf den Körper dieser Frau, die sich aufreizend mit ihren langen, rotblonden Haaren auf der Bühne bewegt. Nicht ihr Talent macht sie so anziehend, sondern ihre sinnliche Ausstrahlung, die unwiderstehlich den Trieb der Männer anspricht. Die reichen Männer, mit denen sie schläft, beginnen ihr zu verfallen, und Nana nutzt diese Chance, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Ihre eigene Raffinesse und die Besessenheit der Männer verhelfen ihr zum Luxus. Leichtsinn und Übermut bringen sie schließlich zu Fall.

Die französische Gesellschaft in dieser Zeit, mit ihren Schichten, und der Mensch, der seinen Trieben unterworfen ist, spiegeln sich in diesem Buch wieder. Die Not der Armen in den Gassen, und die Langeweile der Reichen in ihren Salons, zu denen Nana aufsteigt, werden gegenübergestellt. Durch diese Gegenüberstellung wirft der Autor soziale Fragen auf, die auch das Thema Prostitution betreffen. Besonders faszinierte mich, wie Emile Zola es verstand, die Atmosphäre im Verlauf des Romans immer dichter werden zu lassen, bis am Ende die unersättliche Nana die Männer ausbeutet, in den Ruin treibt und sich dabei selbst mehr und mehr verstrickt.

Stilistisch manchmal grob, herb, dann wieder ästhetisch und poetisch, unnachahmlich in seiner Plastizität, läßt der Autor je nach Erfordernis die Charaktere sprechen. Leidenschaft, die Leiden schafft!

über den Autor:
Emile Zola (1840-1902), Sohn eines aus Italien stammenden Ingenieurs, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Aix-en-Provence. Mit 18 Jahren ging er nach Paris, arbeitete im Verlag Hachette. 1964 erscheint sein erstes Buch »Contes à Nion«. Der große Roman-Zyklus »Rougon-Macquart«, zu dem auch »Das Paradies der Damen« gehört, umfaßt 20, jeweils in sich geschlossene Bände, ein Kolossalgemälde der französischen Gesellschaft unter dem Zweiten Kaiserreich.


Frage zum Produkt

Anrede:
Vorname*:
Nachname*:
Firma:
Email-Adresse*:
Tel*:
Mobiltelefon:
Fax:
Frage*:
Code: Code
Code eingeben:

Zuletzt angesehen

Bd. 00469 / 00470 - Zola Emile - Nana
Bd. 00469 / 00470 - Zola Emile - Nana
nur 4,99 €

inkl. 0% USt., zzgl. Versand

 

Ihr Warenkorb

Es befinden sich keine Artikel im Warenkorb

Zum Warenkorb

Login

 

Suchmaschinenstatistik