Benn Gottfried - Ausgewählte Gedichte
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ArtikelNr.: 04365 Preis auf Anfrage momentan nicht verfügbar!Kategorie: Benn Gottfried
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Taschenbuch ; Diogenes Verlag Bd. 20099 ; 1996 ; 111 Seiten ; Bei uns ausverkauft, aber hier eventuell erhältlich:
Diese Sammlung versteht sich als Reizangebot. Einige von der Zunft anerkannte Gedichte sind hier nochmals aufgegossen - sie sind von keiner Zunft auszulaugen -, der Nachdruck gehört allerdings den interessanten Beispielen. Sie hat keine andere Absicht, als auf ein facettenreiches, widersprüchliches, gefährliches, aber immer kompromißloses Werk zu verweisen. (Aus dem Nachwort) »Nicht in der Behauptung von Autonomie, sondern in der Verteidigung der autonomen Entstehungsweise von Kunst liegt das außerordentliche Verdienst von Benns Polemik.« Alfred Andersch »Benn hat in einem höheren politischen Sinn immer noch mehr mit uns zu tun als sehr viele andere. Er war besser als seine Ideologie.« Theodor W. Adorno »Bertolt Brecht und Gottfried Benn scheinen mir die größten lyrischen Begabungen zu sein.« Kurt Tucholsky »Benn ist ein großer Poet. Einige seiner dunkel suggestiven, tragisch kühnen Verse haben sich mir für immer eingeprägt.« Klaus Mann »Benn ist Pessimist. Er ist ein universaler Denker, der nach rückwärts und vorwärts weit über den Tag hinaus denkt.« Ludwig Marcuse »Ein Eisblock... a good man... Der größte Dichter.« George Grosz Wenn "Mann und Frau durch die Krebsbaracke" gehen oder im "Tripper" von myrtengrünem Eiter erzählt wird, schlägt mein Herz höher. Bitte jetzt nicht abschrecken lassen! Viele Leute sind geschockt oder reagieren verstört, wenn sie in Gottfried Benns Zeilen lesen. Doch Benn erzählt aus seinem Alltag als Arzt - und der ist nun einmal nicht immer weiß und schön. Immer wieder vermischen sich seine Visionen von der Liebe und dem Glück mit den harten Erfahrungen seiner täglichen Arbeit. Herausgekommen sind Gedichte, die mit nüchterner, fachlicher Sprache von Dingen berichten, vor denen andere gerne ihre Augen verschließen. Ich bin kein Fan der Form - bei Goethe und Schiller war sie mir oft zu dominant. Benn setzt bei seinen Werken auch auf die Form - doch läßt er den Inhalt darunter nicht leiden. Klar und prägnant sind die Bilder, die Deutung bleibt nicht verschwommen und fern. Und doch regt jede Zeile zum weiteren Sinnieren an. Wer auf Benns drastische Realität steht, sollte übrigens auch unbedingt die Geschichtensammlung "Gehirne", welche unter anderem die bekannten Erzählungen um den jungen Arzt Rönne beinhaltet, anlesen! |
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