Taschenbuch ; Ullstein Verlag Nr. 535 ; 1966 ; 160
Seiten ; 17,8 cm x 11,7 cm
guter Zustand (vergilbt)
Ein Leben zum Schreiben und Mitschreiben Nicht
vin - fiktiven oder realen - fremden Schicksalen ist hier die Rede: Diesmal
berichtet die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete große amerikanische Erzählerin
von einer schmerzlichen Phase des eigenen Lebens. es geht um die Bewältigung der
Einsamkeit, zu der eine schicksalhafte Daseinskrise sie verurteilt. Während
eines Aufenthaltes in Japan erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Mannes. Sie
kehrt nach Amerika zurück, wo sie das Unfaßliche in seiner ganzen Härte
begreifen muß. Aus dem Begreifen aber, das zugleich einsichtsvolle Hinnahme ist,
erwächst ihr die Kraft zu neuem Beginn. Wieder in Japan, spürt sie eine nie
gekannte Bereitschaft, sich dem verwandelnden Erlebnis dieses Landes und seiner
Menschen zu erschließen. Erst die im Leid hinzugewonnene neue Dimension der
Innerlichkeit gewährt ihr jene Zuflucht im eigenen Herzen, in der Ich und Welt
versöhnt und für immer geborgen sind.
Über die Autorin: Pearl S. Buck, am 26. Juni
1892 in West-Virginia in den USA geboren, kam mit ihren Eltern im Alter von drei
Monaten nach China, wo ihr Vater als Missionar tätig war. Dort verbrachte sie
vierzig Jahre ihres Lebens, nur unterbrochen durch ihre Studienzeit in England.
Mit ihren großen China-Romanen wurde sie weltberühmt und 1938 als erste
amerikanische Frau mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sie starb am
6. März 1973 in Danby in den USA.
|