Fisher-Ruge Lois - Alltag in Moskau
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ArtikelNr.: 04333 Unser Preis: 3,99 € inkl. 0% USt., zzgl. Versand knapper Lagerbestand!Kategorie: Schicksalsromane
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gebunden ohne Schutzumschlag ; Lizenzausgabe ; ohne Jahresangabe ; 239 Seiten ; 22,0 cm x 14,0 cm guter Zustand (minimal vergilbt) Drei Jahre hat Lois Fischer-Ruge den Alltag in Moskau erlebt: wie die Russen wohnen und arbeiten, Schlange stehen und Schwarzhandel treiben, wie sie lieben und leiden, trinken und feiern. Eine Frau, die in Moskau viele Freundschaften geschlossen hat, beschreibt die private Seite des Sozialismus. Ihre ehrliche und einfühlsame Reportage zeigt Ansichten der Sowjetunion, die wir aus Fernsehen und Zeitung nicht kennen. In Moskau, so wird gerne behauptet, sind die Ausländer durch einen eisernen Vorhang von den Sowjetbürgern getrennt. Lois Fischer hat dieses Vorurteil Lügen gestraft. Sie hat sich nicht einpuppen lassen vom Kolonieleben, und sie hat sich auch nicht begnügt mit den für Korrespondenten branchenüblichen Kontakten zu Offiziellen und Dissidenten. Es ist der Autorin gelungen, was nur wenige geschafft, aber nicht beschrieben haben. Sie hat Bekanntschaften und Freundschaften mit sowjetischen Familien hergestellt, die den sogenannten Durchschnitt repräsentieren. Das Verdienst dieses Buches ist, dass es vor allem Schicksale von Frauen schildert, die die Hauptrolle in sowjetischen Alltag spielen und dessen Hauptlast zu tragen haben. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich ernsthaft mit der Sowjetunion und seiner uns immer noch fremden, vielen unheimlichen Gesellschaft auseinandersetzen will. Dieses Buch gibt dem Leser viel mehr, als sein Titel verspricht und als die meisten Bücher, die Ausländer über das Leben in Sowjet-Russland publiziert haben. Es ist ein sehr eigenartiges Buch; ein gewissenhafter Tatsachenbericht, ein geistreiches soziologisches Essay und eine plastische Epik in Darstellung von Menschen, Gestalten und Schicksalen. Besonders eigenartig an diesem Buch ist das Milieu, das die Autorin in mehreren Jahren, die sie in Russland als Frau des bekannten Journalisten Gerd Ruge verbrachte, kennengelernt und beobachtet hat. Es gelang Lois Fischer-Ruge der Einblick in solche sozialen Schichten, die so gut wie nie Ausländern zugänglich sind. Ohne jegliche wissenschaftliche und propagandistische Verallgemeinerung lässt sie die Leser das sowjetische System eindeutig erkennen. Das ist ein ruhiges und sensibles, wehmütiges und humorvolles, ?reizend weibliches? und geistreiches Buch über das Leben einiger Menschen in Moskau: plastische Gestalten, geschaffen von einer Schriftstellerin, die sie dem realen Leben entnommen hat? Über der Autorin: |
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