Huch Ricarda - Lebenslauf des heiligen Wonnebald Pück

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Huch Ricarda - Lebenslauf des heiligen Wonnebald Pück

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Kategorie: Huch Ricarda

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BESCHREIBUNG:

Taschenbuch ; Sonderausgabe Insel-Verlag ; 1963 ; 183.-192.Tausend ; 74 Seiten ;

 

Über die Autorin:

*Ricarda Huch (1864-1947), deutsche Erzählerin und Lyrikerin. Geboren als Tochter eines Kaufmannes in Braunschweig, studierte sie in Zürich Geschichte und Philosophie (Frauen waren noch nicht an deutschen Universitäten zugelassen) und promovierte zum Dr. phil. 1891 arbeitete sie an der Züricher Stadtbibliothek und war dann Lehrerin in Bremen. In erster Ehe war sie mit dem italienischen Zahnarzt Ermanno Ceconi verheiratet, dann mit ihrem Vetter Richard Huch, von dem sie sich 1910 wieder trennte. Seitdem lebte sie als freie Schriftstellerin, zuletzt in Frankfurt am Main. Von ihrem Frühwerk voller Phantasie und lyrischem Subjektivismus führte ihr Weg immer mehr zur beschreibenden, objektiven Darstellung historischer Gestalten und Ereignisse. Einen Höhepunkt ihres literarischen Schaffens dieser Richtung bildet die großartige Schilderung der Schreckenszeit des Dreißigjährigen Krieges, 1912-14 unter dem Titel »Der große Krieg in Deutschland« in Leipziger Insel Verlag erschienen. Eine Sonderstellung nimmt auch ihr literar- und kulturgeschichtliches Werk »Die Romantik« (endgültige Fassung 1908) ein, das für die Wiederentdeckung der Romantik und für die Überwidnung des Naturalismus von großer Bedeutung war. Von Bedeutung ist neben vielen anderen Werken auch ihre dreibändige deutsche Geschichte (1934-1949). 1931 erhielt sie den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main und wurde zur Zweiten Vorsitzenden der Sektion für Dichtung in der Preußischen Akademie der Künste gewählt. Aus Protest gegen die Politik der Nationalsozialisten verweigerte sie dem neuen Staat bereits im März 1933 die Loyalität und trat aus der Akademie aus. In ihrer offenen und schonungslosen Begründung natte sie »die Zentralisierung, die brutalen Methoden, die Diffamierung Andersdenkender, das prahlerische Selbstlob... undeutsch und unheilvoll«. Trotzdem konnte Ricarda Huch im Dritten Reich weiterhin schriftstellerisch tätig sein, lebte aber zeitweise in ärmlichen Verhältnissen. Gleich nach Kriegsende setzte sie sich für die Ehrung der deutschen Widerstandskämpfer ein und legte eine umfangreiche Sammlung von Materialien über den deutschen Widerstand an, eine der Grundlagen für das 1953 von Günther Weisenborn hrsg. Standardwerk »Der lautlose Aufstand. Bericht über die deutsche Widerstandsbewegung 1933-1945«. Auf dem einzigen gesamtdeutschen Schriftstellerkongreß im Oktober 1947 wurde sie zur Ehrenpräsidentin gewählt. Sie verstarb während ihrer Übersiedelung aus der sowjetischen Besatzungszone nach Hessen

 

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