London Jack - Die Insel Berande
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ArtikelNr.: 00894 Unser Preis: 7,99 € inkl. 0% USt., zzgl. Versand knapper Lagerbestand!Kategorie: London Jack
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Taschenbuch ; Bastei Lübbe Verlag aus der Serie Kamin; ; 1968 ; 173 Seiten ; gebrauchter Zustand (leicht vergilbt) ; Namenseintrag Berande, Salomon Inseln, 1909: Ein Weißer beaufsichtigt 200 schwarze Arbeiter einer Kokos-Plantage. Viele der Arbeiter sind ehemalige Kannibalen, die Arbeitsbedingungen ausbeuterisch, der Ton ruppig, die Stimmung rebellisch. Nur bewaffnet kann David Scheldon sicher arbeiten. In dieser Atmosphäre landet plötzlich eine schiffbrüchige Frau auf der Insel. Sehr emanzipiert und selbstsicher beginnt Joan Lackland recht schnell, ihre Ideen einzubringen und die Plantage "umzukrempeln". Ihre humaneren Methoden stossen auf Widerstand bei Scheldon, und es ergeben sich interessante Diskussionen, Veränderungen, aber auch gefährliche Situationen. Doch sowohl Lackland als auch Scheldon verändern langsam und nachvollziehbar ihre Einstellung und nähern sich an - diese Entwicklung über Monate stellt London einfach wunderbar dar. Doch als sich eines Tages ein weiterer Gast für Joan interessiert, kommt es zwischen den Männern zu einem Duell auf Leben und Tod... Es ist eigentlich schade, dass so ein grandioser Autor wie Jack London heutzutage recht wenig gelesen wird. Eine so stimmige und überzeugende Darstellung der Charaktere wie bei London findet man nur selten. Den Hintergrund seiner Romane bildet die Welt vor 100 Jahren - Alaska, die Seefahrt oder eben die Südsee, die London zum Großteil selbst erkundet hat. Diese Gebiete waren noch von natürlicher Wildheit, die Natur intakt, das Leben ein einziges Abenteuer, der Tod ein ständiger Begleiter. Man würde vielleicht nicht unter solchen Umständen leben wollen, doch es ist immer wieder faszinierend, in Londons Büchern von diesem Leben zu lesen. |



